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Tales from the cat in blue
randoms/miscellaneous

Die neuesten Texte von mir, ab Ende 2007


Du, und immer wieder du

Entweihtest meine Stätte.
Entweihtest mein Seeleninstrument.
Gebunden an das eine Herz, voll
von Kälte, voll von Freude an Schmerz.
Ohne Erbarmen- mich hast du gefesselt,
wie so viele;
doch frei lässt du mich niemals;
versuchte ich auch selbst fort von dir zu laufen,
mein Schatten, der mich stets verfolgte,
war doch erfüllt von deiner teuflischen Gestalt.
Und so lächelst du mich an-
denn ich leide.
Ein ewiger Sklave deines Willens.
Und so nimmst du meine Hand-
denn sie zittert in der deinen.
Und du weißt, wie du die Blinden führst.
Blind bin ich geworden, du hast mich geblendet.
Und sehe ich auch keinen anderen mehr,
da du mir die Fähigkeit endgültig raubtest,
mein Herz auch nur einen winzigen Spalt zu öffnen-
sehe ich auch keinen anderen mehr-
so wird dein Bild doch nur ein Abbild;
so wird dein Sein doch immer nur eine düstere
Erinnerung in meiner Seele bleiben;
tief versteckt vor Schmerzen, die zu tief gingen
und sich in meine Haut brannten.
Vernarbt hast du mich; entstellt-
und so wird mich niemals einer mehr so lieben
wie du:
voll mit Hass;
durchtränkt mit Liebe.
Und wie wir daran ersticken.
Oh, wie wir doch ertrinken.



Have I ever told you before that I can't tell you?
Never told you so.


Das Gefühl des Rausches.
Gelähmte Beine, schwere Lider.
Flackern vor meinen Augen.
Und jeder Gedanke schwerer als Blei.
Elendig langsam kriechen sie in meinen Verstand.
Und alles um mich herum bewegt sich in Zeitlupe.
Sehe ihre Münder, wie Fischmäuler, sich
schleppend öffnend und schließend.
Das Lachen.
Die dröhnende Musik.
Und neblige Luft, stickig,
und zugleich die Lungen verklebend.
Benetzt die Haut und legt sich schleierartig auf uns nieder.
Und dein Bein zwischen meinen.
Deine Hand auf mir.
Dein Gesicht verborgen in meinem Haar.
Und Hilflosigkeit und Wut dazwischen.
Nimm deine Hand weg-
sie erdrückt mich nur;
bereit, mich zu würgen und zu erwürgen.
Und dein Bein, weg-
sonst kann ich nicht laufen, weg von dir.
Und lieber wäre ich taub, als deine
Sehnsuchtslaute hören zu müssen.
Keine Liebesgeständnisse mehr.
Es sind Erpressungen.

Deine Augen, so voller Schmerz,
schmerzen mich auch.
Was denkst du dir, dass nur du leidest?
Mit jedem Atemzug und mit jeder Bewegung
von dir schreist du mich an,
flehst mich an, nimmst dir mehr,
als du dir nehmen darfst.
Ich bin das Opfer, nicht du.
Ich fühle mich schmutzig,
benutzt.
UNGEFRAGT.
Weder sehen noch spüren will ich dich,
noch an dich denken vermag gut zu sein.
Doch ich kann genauso laut zurückschreien wie du.
Ein Tauber kann nicht verstehen,
was andere auf seine Fragen antworten.
Ein Tauber hört nur sich.
[Lass mich in Ruh']

Wie du

Und jede fremde Stadt ähnelt deiner.
Und das Gesicht im Spiegel wird deins,
- und immer wieder deins.
Egal was ich sage- sagst du es?
Egal wohin ich gehe, so gehe ich doch
wie du,
und benutze dieselben Wege.
Und meine Hände sind die deinen.
Und mit meinen Augen sehe ich durch deine.
Ich wohne nun in deiner Straße,
ich habe nun keine Familie mehr.
Alle Freunde sind gegangen;
was nur bleibt ist kalter Stein.
Denn du, du hast mich mitgenommen.
Du hast mich meiner selbst beraubt.
Du nahmst dir das letzte Stück
von meinem Herzen und wurdest
zur Erinnerung.
Und jede Straße, jeder Name,
jedes Wort und jede Stunde,
jeder Tag erinnert mich an dich
und an mein früheres Sein.
Und heute schwinde ich,
und in der Nacht vergesse ich.
Deine Hand ist meine.
Deine Lippen meine.
Doch ist das nicht gelogen?
Denn mich, mich gibt's nicht mehr,
Du nahmst mich.
Du brachst mich.
Du hast mich verlassen.
Und verlassen bin ich.
Ein Schatten meiner selbst...

Hülle

Du gibst dem Nichts eine Hülle.
Ist es denn so leer in deinem Herz?
Denn taub bist du geworden.
Taub und stumpf und
UNDURCHDRINGLICH
für jedermann.
Du schweigst im tiefsten Innersten.
Interaktionen sind anstrengend, ermüdend.
Schlafen willst du, so träge, so schwer.
Und wenn du siehst,
dann siehst du Nichts,
und Nichts sieht zurück in deine Augen,
die so leer sind wie das Firmament.
Und leer, und doch Sterne,
kalte, blasse Sterne.
Behängen den Himmel,
zarte Schönheit, die doch nie eine
Menschenhand
ergreifen darf.
Was du haben kannst, ist die nächtliche Schwärze.
Und du kannst auch nicht von ihr davon laufen,
wenn sie dich bereits umgibt.
Nichts.
Du gibst der Leere eine Hülle.
Nichst.
Du gibst dich der Schwärze hin.
Nacht.
Denn der Tag bleibt verborgen und du
stehst allein und keine deiner Fragen findet Worte,
denn du hast vergessen, wie man spricht.
Nichts.
Deine Lippen sind versiegelt.
Nichts.

Wie du willst

Ruf nach mir, oder ruf mich auch nicht.
Halte es, wie du willst.
Denn ich habe keine Hoffnung mehr.
Und bitter ist es doch.

Halte mich, oder halte mich auch nicht.
Halte mich, wenn du willst.
Aber ich kann auch alleine stehen.
Denn das muss ich.

Du wirst gehen.

Und nichts ist geschaffen für die Ewigkeit,
denn sie ist länger als jede Existenz.
Wie wir uns geirrt haben...
Und bitter ist es doch.

Geh nun, geh nun fort.
Komm nicht wieder.
Denn du willst es so.
Denn jedes Mal wenn du kommst,
und dann wieder gehst,
verlässt du mich entzwei gerissen.

Mein Herz hat zwei Taschen.
Eine ist gefüllt mit Liebe,
die andere mit Schmerz.
Doch nur für Eines ist Platz.

Innocentia

Deine Unschuld reift in dir, Innocentia.
Verbraucht bist du, nicht gebraucht.
Das Blut fließt in dir, ein reifer Wein.
Doch du beginnst schon zu welken.
Dabei ist dein Geist der eines Kindes.
Und wie nutzbar dein Körper ist.
Arbeit könntest du verrichten.
Kinder könntest du gebären.
Hielte man dich nicht gefangen,
hielte man dich nicht wie ein Kind.
So rein ist dein Herz. So gebrochen.
Und Weisheit schlummert in deinen Venen.
Eine Weisheit, die ein Infant nicht wissen mag.
(Wissen über Liebe,
Und lebe, du. Lebe, du!)
Du redest mit den Sternen.
Du befragst das Schicksal.
Wie matt deine Augen sind.
Jegliches Leben verlischt.
Jegliche Freude gestorben an deinen Lippen.
Stehst mitten in der Reife,
und bist schon halb gestorben.
Als Kind, als Mädchen, als Alte.
Bevor du das Leben sahst.

Schurken wie wir

Vielleicht war die Wahrheit
zu ehrlich für uns Lügner,
GAUNER und Betrüger.
Lügen leben sich so viel einfacher,
besonders, wenn man zu zweit ist.
Doch deine Maske bröckelte,
immer mehr, und was ich sah,
gefiel mir nicht.
Hast in den Spiegel gesehen,
und dich selbst geblendet.
Wolltest es selbst nicht sehen.

Atemlos

Ich bin nicht mehr müde.
Mir ist nicht mehr kalt.
Weder Hunger noch Durst verspüre ich.
In meinem Kopf herrscht Leere.
Taubheit in meinem Herz.
Was will ich noch?
Wonach sehne ich mich noch?
Und ich weiß nicht, wie ich's richten soll,
damit es wieder ganz ist.
Weiß nicht mehr,
was ich noch sagen soll,
damit's wieder gut ist.
In den Schlaf kann ich mich nicht mehr flüchten.
Und manchmal gibt es diese Tage...
Wenn man Zeit hat,
dann kehrt alles wieder,
was sie einem genommen haben.
Die Gedanken daran sind es,
die mich wahnsinnig werden lassen.
Die Erinnerungen.

Wäre es nicht so.
Wäre es doch nur nicht so,
und es ginge mir gut.

Flurgespräche

Du bist meine Person, der man im Gang
gegenübersteht; und wenn man ausweichen will,
und du dann auch, dass man sich wieder im Weg steht,
und einfach nicht aneinander vorbeikommt.
Bei wie vielen Menschen passiert einem das?
Und während ich wohl für dich gemacht wurde
und deine Existenz meiner lange genug eine Berechtigung gab;
während ich seufze und verzweifle auf dem Gang,
weil das unsichtbare Band von uns mich
würgt und fesselt und sehnsüchteln lässt;
so bin ich für dich doch nur eine Person, die dir im Weg steht.
Und du murrst und gehst an mir vorbei.

Anders

Ja, was denkst du dir?
Das frag ich mich.
Bin ich dir nicht gut genug,
dass du das Gesicht verziehst,
wenn du mich siehst?
Wo früher einst ein Lächeln war,
gafft mich heute eine leere Fratze an.
Nicht, dass es mir noch irgendetwas ausmachte.
Du trägst die Leere in deinem Gesicht.
Doch Blindheit und Dummheit machten dich so.
Da habe ich meine Leere lieber;
die, die man nicht sieht.
Ich bin nicht wie du.
Ich kann es niemals sein.
Denn zwischen uns, da liegen Welten,
auch wenn ich am Anfang dachte,
dass es nur eine Frage der Perspektive ist.
Das ist es nicht.
Es ist eine Frage des Seins.
Und könnten wir unsere Realität durch Worte schafen,
dann wäre alles ganz anders.
Alles wäre ganz anders. (besser?)

And now I am, I'm sure I am

And now you say we are through
and that there's someone else
and now I'm already replaced
There's no longer fighting, and if,
we're fighting all on our own
And so I'm living without you again,
because there's no option left
We can't fix the things that were meant to break
and we can't change what's sometimes just our fate
But I wished it wasn't like this
I see the scars, the exhaustion in our faces
We're too tired for discussions
We do not speak at all
And laughers seem so artificial and rare
And I know that we've started to become frozen,
but we can't fix things anymore
So keep telling me I've been replaced and then
there's no longer you and me but only me
And keep crawling back to me but my heart
is shut when my door is not
And keep telling me that you do love me
But after all, we forgot about love.

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